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Traditionelles
Shotokan-Karate
Was bieten wir Euch nicht:
- Geheimnisvolle Tricks
- Das Zerschlagen von Brettern und Ziegelsteinen
- Schnelle Erfolge
- Coole Show’s
- Leichte Übungen
Was bieten wir Euch
- Ein durchdachtes System der
körperlichen und geistigen Fitness.
- Eine solide Karateausbildung.
Was solltet Ihr wissen?
- Karate stellt eine Herausforderung an Körper und Geist dar und
ist bei regelmäßigem
Training auch eine gute Selbstverteidigung.
- Karate wird in der Gruppe, mit Partner oder
auch allein ausgeübt.
- Karate ist eine vielseitige umfassende Sportart für alle,
verschafft ein gutes Lebensgefühl
und hält „fit“ bis ins hohe Alter.
Interesse? Trainingszeiten
Entstehung des Karate
Karate ist eine Kampfkunst, die sich über die Jahrhunderte auf der Insel
Okinawa unter chinesischem
Einfluss entwickelte und zu Anfang dieses Jahrhunderts ihren Weg
nach Japan fand. Seit dem
19. Jahrhundert entstanden, durch die weite Verbreitung des Karate
unter mehreren Lehrmeistern im
Laufe der Zeit vier große Stilarten:
Shito-Ryu - Goju-Ryu - Wado-Ryu - Shotokan
Die bei uns gelehrte
Shotokan-Stilrichtung wurde von Gichin Funakoshi (1869-1957) begründet.
Was beinhaltet Karate?
Der Karateanfänger beginnt
zunächst mit Kihon. („Grundschule“)
Das Karatetraining kann in drei Elemente, Kihon, Kata und Kumite
gegliedert werden.
Kihon ist das exakte Üben der unterschiedlichen Karatetechniken. Dabei
wird besonderer Wert auf einen
korrekten Stand, auf Gleichgewicht, Atmung und Treffgenauigkeit
gelegt.
Der Begriff Kata bedeutet soviel wie "feste Form". Kata ist eine
fest vorgegebene Form eines Kampfes
gegen mehrere imaginäre Gegner, die sich aus verschiedenen
Richtungen nähern.
Durch das Erlernen und fortwährende
Studieren einer Kata soll der Übende u.a. mehrere Fähigkeiten erlernen:
Kenntnis
der Techniken (Bedeutung und Reihenfolge)
Kontrolle über Kraft und Anspannung (Kime) des Körpers
Stärke, Geschwindigkeit und Kampfgeist
richtiger Rhythmus der Angriff-/Abwehr-Kombinationen
korrekte Bewegungsrichtung aus dem Schrittdiagramm
In der Kata kommt das Können
und Verständnis für Karate des Übenden zum Ausdruck.
Im Shotokan-Karate existieren 25 Kata.
Das Kumite (Kampfschule) übt den realen Kampf mit einem oder
mehreren Trainingspartnern.
Dabei gibt es für jedes fortgeschrittene Leistungsniveau
unterschiedliche Arten des Kumite.
Im Gohon-, Sanbon- und Ippon-Kumite werden unter Leitung des
Trainers vorher festgelegte
Angriff/Abwehr-Kombinationen 5, 3, bzw. 1 mal wiederholt ausgeführt.
Dabei werden Grundlagen geübt,
wie z.B. Abwehrtechniken, richtige Distanz zum
Gegner, geeigneter Zeitpunkt für Angriff und Gegenangriff,
Zielgenauigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Dominanz über den
Partner, innere Ruhe, Konzentration usw...
Im Jiyu-Kumite, dem freien
Kampf, kann der nach jahrelangem Training fortgeschrittene Karateka alles
anwenden
und zeigen, was er gelernt hat. Die Bedingungen beim Jiyu-Kumite
sind äußerst realistisch, und man kann von der
höchsten Steigerung sämtlicher Aspekte des Karate sprechen.
Nur die Ausgewogenheit aller drei Elemente Kihon, Kata und Kumite
ermöglicht es dem Übenden, ein richtiges
Verständnis von Karate-Do zu entwickeln.
Karate ist mehr als
nur die körperliche Perfektion einzelner Techniken.
Es beinhaltet ebenfalls den
Weg (Karate-Do) zur geistigen Perfektion des eigenen Ichs, wie das Finden
innerer Ausgeglichenheit und Gelassenheit, Konzentrationsfähigkeit,
Entspannung und Wachsamkeit.

kann Karate
Letzte Änderung: 09.01.2009
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