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JUDO-CLUB AURICH - Die Alternative in Aurich

Mitglied im Nieders.
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  Letzte Änderung: 16.07.2008

 

 

 

                                                                                                                                                                               Judo

Judo ist in erster Linie ein Breitensport. Man muss dafür nicht sportlicher sein als zum Beispiel für Schwimmen, Radfahren oder Jogging. In den Anfängergruppe werden Kondition und Beweglichkeit nicht vorausgesetzt, sondern nach und nach aufgebaut Niemand wird überfordert, denn Judo soll vor allem Spaß machen.

Judo-Neulinge werden nach und nach in die Hohe Kunst der Fallschule eingeführt, die auch außerhalb der Judo-Matte gut zu gebrauchen ist. Erst wer Falle kann ohne sich weh zu tun lernt die ersten leichten Würfe.

Judo bedeutet:“ Der sanfte Weg“. Nicht Kraft ist Grundprinzip, sondern Technik. Die Kraft des Gegners wird geschickt ausgenutzt, sein Gleichgewicht wird gebrochen die eigene Kraft wird auf den schwächsten Punkt des Gegners konzentriert. Deshalb kann man mit Judo auch einen größeren und stärkeren Gegner bezwingen: Siegen durch Nachgehen.

Judo ist im ein idealer Sport für Kinder und Jugendliche Unter der Obhut von qualifizierten  Trainern können sie sich spielerisch austoben. Ganz nebenbei erzieht Judo zu sportlichem Verhalten und Kameradschaft, stärkt ihr Selbstbewusstsein und hilft ihnen, sich im täglichen Leben zu behaupten.

Statistiken belegen, dass die Verletzungsgefahr beim Judo sehr gering ist, viel geringer als zum Beispiel bei Ballsportarten. Beim Judo-Breitensport sind größere Verletzungen sogar äußerst selten.

Auch wenn man sich nicht mehr Jung genug fühlt, um an großen Wettkämpfen teilzunehmen — um Judo zu erlernen, ist man nie zu alt.

Als Breitensport bietet Judo selbst Senioren die Möglichkeit, sich körperlich fit zu halten. Im Ursprungsland Japan ist das keine Seltenheit: Judo wird dort oft bis ins hohe Alter ausgeübt.

Von fernöstlicher Mentalität geprägt, zwingt Judo die Sportler zu Fairness und Selbstdisziplin. Das ethische Prinzip des Judo ist gegenseitiges Helfen und Verstehen. Es geht nicht darum, einen Gegner zu bezwingen, sondern das Ziel ist ein Kräftemessen mit dem Partner.

 

Judo ist ein Wettkampfsport, dessen Herkunft aus der Selbstverteidigung herrührt.

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Judo heißt vor allen Dingen:
* den Partner / Gegner achten (vor Verletzungen schützen)
* auf der Matte üben,
* sich bewegen,
* mit vielen Partnern kämpfen, oder, wie die Japaner sagen > mit dem Körper begreifen<

Ursprung und Entwicklung des Judo!
Selbstverteidigung und Selbstverteidigungssysteme gibt es, solange die Menschen leben
und durch den Kampf Mann gegen Mann ihre Probleme zu lösen versuchen
(siehe Hofmann, Wolfgang)


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Jigoro Kano (Bild) Gründer des Judo eröffnete 1882 eine eigene Schule (Dojo),
den Kodokan (Ort zum studieren des Weges)

Ju - = "sanft", Prinzip des Nachgebens
Do - "Weg"
Mit "Ju" ist nicht etwa sanft im Sinne von weich oder schwächlich, sondern vielmehr heißt
hier sanft "nachgeben, bis der richtige Augenblick kommt" (Kano), um den Gegner unter
Ausnützung seiner Kraft zu besiegen. Der Gegner ist besiegt, wenn er zu Boden geworfen
wurde. Sein Fallen ist die Folge seines Unvermögens, die Balance zu bewahren.
Mit "Do" ist der Weg zum Erlernen der Kunst gemeint. Das Prinzip des "Nachgebens"
basiert ferner auf der der Charakter- und Persönlichkeitsbildung. Es somit das zweite 
Prinzip des Judo, das "Sozialprinzip", d.h. es geht darum, mit dem Partner zu üben, ihn 
zu schonen und eben nicht "niederzumachen" oder " zu vernichten". Dies steht im
Gegensatz zu zahlreichen anderen Selbstverteidigungsarten wie:

Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu, Aikido, Hapkido, Kendo,
Karate als Halbkontakt und Vollkontakt,
Kung-Fu, Tai-Boxen, Kick-Boxen,
Taekwondo

Worin unterscheidet sich Judo von Ju-Jutsu?
Die Wurzeln des Judo liegen in der Selbstverteidigung, wie sie in einem Kampf auf Leben 
und Tod gebraucht wird. Eine solche Selbstverteidigung bracht natürlich keine Rücksicht 
auf den Mitmenschen nehmen, im Gegenteil, gerade die Aktionen, die dem Gegner größt- 
möglichen Schaden zufügen und ihn sofort kampfunfähig machten, waren vom Standpunkt
des Kriegers aus ideal.

Welche Graduierungen gibt es, welche Bedeutung haben Sie?
Es gibt derzeit im Deutschen Judo-Bund neun Schüler- oder Kyu-Grade und 8 Meister- 
oder Dan-Grade. Sie sollen den Ausbildungsstand des Judoka widerspiegeln. Im Schüler- 
bereich sind in den letzten Jahren weitere Zwischengrade aufgenommen worden, um einer 
moderneren Entwicklung und den immer komplexer werdenden Bewegungsabläufen 
Rechnung zu tragen. 
Die Farben der Graduierungen sind:
weiß-gelb, gelb, gelb-orange, orange, grün-orange, grün, blau, braun

Als die schwierigste Prüfung wird die zum 1.Dan empfunden, wenngleich sie nur eine Über- 
prüfung aller in den Kyugraden erworbenen Kenntnissen ist. Als Meister trägt man den 
schwarzen Gürtel und das bleibt bis zum 5.Dan so. Bis dahin kann man Prüfungen inner-
halb des DJB ablegen. Höhere Grade werden nur für besondere Verdienste um den Judo-
Sport verliehen. In Deutschland sind bislang Graduierungen bis zum 8. Dan verliehen 
worden. Der bisher höchste Dan-Grad ist bisher der 10.Dan. Diesen hat derzeit der z.B.
Holländer und IOC-Mitglied Anton Gesink, der 1964 in Tokio bei den ersten Olympischen 
Judo-Meisterschaften in der Allkategorie in der Königsklasse die Phalanx der Japaner 
gebrochen hat.

Welchen Stellenwert hat Judo im DSB?
Judo ist eine im Deutschen Sportbund integrierte Sportart.
Judo wird, wie die anderen Sportarten über das BMI gelenkt und gefördert
Judo war 1964 in Tokio das erste Mal olympisch. Danach ab 1972 ständig und seit 1992
Barcelona (Demo-Sportart) Frauen und seit 1996 Atlanta auch für Frauen olympisch.
Judo steht in starker Konkurrenz zu Taekwondo, das ebenfalls bemüht ist, olympisch zu
werden. Samaranch hat angekündigt, dass Judo auch aus dem Olympischen Programm 
herausfallen könnte, wenn nicht für mehr Medienwirksamkeit gesorgt wird.

Der Verein als Wiege des Leistungssports!
Die Vereine sind Mitglieder des Niedersächsischen Judo-Verbandes. Der NJV als Fach-
verband ist Mitglied im LSB. Die Vereine sind organisiert über die Bezirks-Fachverbände 
und Arbeitskreise, die für die Ausrichtung der Meisterschaften in der Hierarchie verantwortlich sind. 

Die Vereine bilden die Judoka im Rahmen des Trainingsbetriebes aus. Die Trainer sollten 
lizenzierte Übungsleiter sein. Die Ausbildung für Übungsleiter erfolgt nach den Richtlinien 
des DSB und enthält 30 Stunden überfachlichen und 90 Stunden fachlichen Teil. Für den 
Leistungssport gibt es darüber hinaus den Trainer B, den Trainer A und den Diplom-Trainer. 

 

Letzte Änderung: 16.07.2008